Spielberichte

  • 1. Mannschaft

    1. Spieltag: (4.) FC Fackel - (12.) SpVgg Olympia Hertha (0:1) 2:1

    Tipp pfoschdeschuss.de:   2:2

    Die Fackel brennt in der Grabener Allee...

    Am vergangenen Sonntag, ging es endlich wieder los. Endlich wieder Wettbewerb um Punkte. Alle Amateur Fußballer fieberten auf den Tag hin, denn es war nicht ganz sicher, ob es überhaupt einen Start geben wird. Schon bei der Veröffentlichung des Spielplans bahnte sich eine Sensation an. Direkt am ersten Spieltag kam es zum Kracher mit der SpVgg Olympia Hertha. Nur dieses Mal war es anders; dieses Mal hatten die Olympioniken formal ein Auswärtsspiel auf heimischen Geläuf, denn seit dieser Saison ist der FC Fackel nämlich zur Miete in der Grabener Allee 8. Hier ging es nicht nur um die Saisoneröffnung oder „nur“ drei Punkte. Hier ging es darum, wer zumindest im nächsten halben Jahr mit einem Lächeln über das Sportgelände laufen kann.

    Entsprechend fokussiert und motiviert waren alle Beteiligten. Die Herthaner erwischten allerdings den besseren Start. Von der ersten Minute an setze die spielerisch starke Offensiv-Abteilung die Fackeler Hintermannschaft unter Druck, was der jungen Truppe um Kapitän Gruseck merklich zu schaffen machte. Hier hatte es sich offenbar gelohnt, alle Heimspiele der Vorbereitung des FC Fackel zu beobachten. Der FCF war sichtlich überrascht von der sportlich aggressiven Spielweise des „Auswärtsteams“, welche merklich klarstellen wollte, wer hier eigentlich das Auswärtsteam ist.
    Die Abwehrschlacht dauerte genau 16 Minuten, ehe OH jubeln durfte; von der rechten Seite setzte sich der bullige Stürmer A. Sabatino gegen 4-5 Spieler durch. Der Ball war ihm nicht vom Fuß zu nehmen und aus dieser Traube heraus löste sich dann ein Schuss, welcher sich mit viel Spin ins lange Eck neben den Pfosten setzte. (1:0, 17‘).
    Und Olympia wollte direkt den nächsten Treffer und hielt den Druck weiterhin hoch auf den FCF. Dies bot den Fackelanern allerdings auch hin und wieder die Möglichkeit, des ein oder anderen schnellen Konters. Einzig der Schlussmann von Hertha verhinderte mit einer Glanzparade den Ausgleich. Ein Bilderbuch Konter, an dessen Ende K. Hamann den Keeper freistehend nicht überwinden konnte. Die Zuschauer sahen eine relativ einseitige erste Halbzeit, in der die Fakelaner noch nicht den Schlüssel für Ihr Spiel fanden.

    In der Halbzeit schien etwas mit dem FCF passiert zu sein. Es wurden die richtigen Worte gefunden und so sah man eine ganz andere Mannschaft bzw. ein ganz anderes Spiel. Der Angsthasen-Fußball der ersten Halbzeit war verflogen. Fortan besannt sich der FC Fackel auf sein spielerisches Geschick und stellt Olympia Hertha vor eine neue Herausforderung. Die quirlige Offensive war meist nur durch Fouls zu stoppen, so auch in der 55. Minute. Nach einem Foul aus halb rechter Position, 25 Meter vor dem Strafraum an E. Haralampos, nahm sich A. Ruppel ein Herz und prügelte den Ball durch die Mauer ins linke Eck; der mittlerweile nicht unverdiente 1:1 Ausgleich. Dieser Ausgleich setzte den Olympioniken zu und so ließen Sie sich zu zahlreichen unnötigen Fouls hinreißen, was in der 65. Minute mit einer Gelb-Roten Karte führte. Mit einem Man in Überzahl übernahm der FCF das Ruder und rannte immer wieder den gegnerischen Strafraum an, scheiterte allerdings oftmals am eigenen Unvermögen oder zum Teil an der vereinzelt mangelnden Spielpraxis. Hier war klar, wer das nächste Tor schießt, gewinnt die Partie.
    Die
    erlösende Führung gelang dann schließlich in der 76. Minute. Ein abgefangener Ball landet bei Neuzugang E. Vöhringer auf der linken Seite, der mit einem präzisen Pass in die Schnittstelle, die Abwehrreihe von OH sezierte und den einlaufenden S. Gezgin auf die Reise schickte. Dieser war nicht mehr aufzuhalten und legte an der Grundlinie dem einstürmenden K. Hamann, den Ball in den Rückraum. Dieser scheiterte zunächst am glänzenden OH-Keeper, konnte aber mit dem Nachschuss die FCF Gemeinde jubeln lassen (2:1). Dem hatte Olympia Hertha nichts mehr entgegen zu setzen und erkämpfte sich die Heimmannschaft auf auswärtigem Terrain die ersten 3 Punkte der Saison.

    Damit startet der FCF fulminant in die neue Spielzeit und darf sich zumindest für ein Jahr als die spielerisch bessere Mannschaft, mit einem Lächeln in der Grabner Allee bezeichnen. Trainer Heusch, der in dieser Partie auf sechs Spieler (!) verzichten musste (Verletzung/Urlaub), dürfte es in den kommenden Tagen schwer haben die Startelf für die nächste Begegnung in Schielberg zu finden, wenn einige der Urlaubsrückkehrer ihren Platz einfordern.

    Man darf gespannt sein, was am nächsten Sonntag auswärts beim SC Schielberg, so „geht“. Es ist einer der Vereine, der auf Grund der diesjährigen Staffeleinteilung neu für den FCF ist. Hier muss wieder mit voller Konzentration zu Werke gegangen werden, damit der letzte Sieg gegen OH nicht für die Katz‘ war …(nichts für Ungut, Katze Freer :) )

    2. Spieltag: (10.) SC Schielberg - (5.) FC Fackel (0:0) 1:1

    Tipp pfoschdeschuss.de 1:1

    Punktverlust an der Stahltreppe

    Am zweiten Spieltag der noch jungen Saison ging es für den FC Fackel aus dem Hardtwald in den Schwarzwald. Dort wartete mit dem SC Schielberg der aktuelle Meister und Aufsteiger der C1. Die Mannschaft hat in der letzten Saison alle Spiele gewonnen und dabei nur 9 Gegentreffer zugelassen. Außerdem konnten die Schielberger auch in die erste Partie in der B-Klasse nicht bezwungen werden und mussten sich in letzter Minute die Punkte mit dem FC Espanol teilen. Hinzu kommt, dass es einer der Gegner ist, welche durch die neue Staffeleinteilung eigentlich Neuland für den FCF ist. Man sollte also gewarnt sein vor dieser Wundertüte mit Aufstiegseuphorie.

    Trotz der mahnenden Fakten, war der FC Fackel mit breiter Brust angereist und fest entschlossen die lange Fahrt in den Schwarzwald nicht umsonst angetreten zu sein. Von Beginn an kristallisierte sich die Taktik der Schielberger heraus. Sie überließen dem Gast aus dem Hardtwald damit diese das Spiel machen mussten, um im Gegenzug mit schnellen Balleroberungen im Mittelfeld und anschließenden Konter „zuzustechen“. Die starke Physis der Abwehrreihen und im Mittelfeld machte es den kleinen wendigen Offensiv-Akteuren des FCF sehr schwer ein gezieltes Spiel aufzuziehen und so verpufften die Angriffe ein ums andere Mal spätestens in der Nähe des generischen Strafraums. Es entwickelte sich ein Mittelfeldgeplänkel, wobei die einen (SSC) nicht wollte und die anderen (FCF) nicht konnte. Ähnlich wir die Daten auf fussball.de beschreiben war das einzige Highlight der ersten Hälfte eine gelbe Karte kurz vor dem Pausentee.

    Mit der eigenen Leistung zurecht unzufrieden fielen in der Halbzeit deutliche Worte. Das Spiel bis dahin, für die eigenen Ansprüche und Ziele viel zu schwach. Entsprechend aufgestachelt ging es in der zweiten Halbzeit weiter. Und endlich tat sich etwas mal auf dem Rasen, allerdings für die falsche Mannschaft; ein zunächst harmloser abgefangener Ball vom rechten Abwehrspieler V. Göttmann wurde in der Vorwärtsbewegung leichtfertig verloren. Nach dem befreienden Seitenwechsel und der anschließenden Flanke in den Strafraum fand sich plötzlich der Schielberger P. Walzer freistehend im 5-Meterraum und schob die Kugel einfach ein (1:0, 51‘), ein erneuter Rückschlag für die zahlreich erschienenen Unterstützer des FCF. Aber es schien als ob der FCF genau diesen Tiefschlag benötigt hat, denn von nun an übernahm der Gast das Spielgeschehen. Mit deutlich mehr Selbstbewusstsein und mehr spielerischem Witz, gelang es immer wieder gefährlich vors Tor zu kommen, allerdings ohne das nötige Glück. Die Zuschauer sahen fortan eine lebendige Partie, wie man sie sich diese von Beginn an gewünscht hätte.

    Es dauerte allerdings bis zur 72. Minute bis auch die Fakelaner jubeln konnten. Der zuvor eingewechselte N. Hilbrecht überspielte, nach einer Balleroberung auf der rechten Seite, mit einem gekonnten Lupfer die generische Abwehrreihe auf den durchstartenden und ebenfalls eingewechselten A. Muth. Mit seiner Geschwindigkeit überrannte er Schielbergs Abwehrreihe und bediente J. Lüder mit einer Schuss-Flanke aus vollem Lauf, welcher mit seiner Sprungkraft das Geschoss per Kopf in die Maschen hämmerte (1:1, 72). In der Folge drängte der FCF auf den Führungstreffer, was dem SC Schielberg Räume für eventuelle Konter ermöglichte. Allerdings konnte keine der beiden Mannschaften den nächsten Schritt machen. Gegen Ende wurde die Partie immer hitziger und anstatt Fußball wurde die Partie vom viel zu sehr kommunikativen Schiedsrichter mit Wortgefechten beendet und so blieb es beim 1:1.

    Nach Abpfiff, war kein einziger Jubel zu hören, denn man war zurecht enttäuscht über das Ergebnis aber viel mehr über die Art und Weise, wie es zu Stande gekommen ist. Man hatte sich viel mehr von dieser „Reise“ versprochen im Vorfeld. Neue junge Mannschaft, alte Probleme. Es scheint als ob der FC Fackel erst ein Gegentor benötigt um ein einer aufkommenden Lethargie zu erwachen. Aus der Fackel wurde in diesem Spiel höchstens ein Räucherstäbchen, welches durch eine Briese aus dem Schwarzwald fast zum erlöschen kam. Nun gilt es die volle Konzentration auf den nächsten Gegner Bad Herrenalb zu richten. Das gute beim Fussball ist, dass man eine Enttäuschung direkt am nächsten Wochenende wieder gut machen kann. Das sollte der FCF auch tunlichst anstreben, will man im Kampf um die Spitze nicht den Anschluss verlieren.

    3. Spieltag: (3.) FC Fackel - (15.) SpG Herrenalb (2:1) 3:2

    Tipp pfoschdeschuss.de 3:1

    Hardtwald gegen Schwarzwald 1:0

    Neue Woche neues Glück. Bei strahlendem Sonnenschein und damit perfektem Wetter für drei Punkte, war am dritten Spieltag der FC Fackel Gastgeber für einen weiteren Verein aus dem Schwarzwald. Mit der SpG Herrenalb traf der FCF auf die nächste unbekannte Mannschaft. Aus dem letzten Punktverlust in Schielberg war man deshalb gewarnt, die „Dorfmannschaften“ nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.  
    Bis in die Haarspitzen motiviert und voller Tatendrang wollte man auch im zweiten Heimspiel die drei Punkte an der Grabener Allee behalten und im internen Wälderkampf den ersten Sieg einfahren.

    Die Fakelaner kamen gut ins Spiel und wollten direkt mal zeigen, dass hier und heute nichts für die Gäste zu holen ist. Sie ließen das Bällchen gut laufen und kamen so auch zu dem ein oder anderen Abschluss, allerdings ohne Erfolg. Ganz im Gegensatz zu den Gästen aus Herrenalb. Direkt die erste Chance brachte die Zahlreichen Sympathisanten aus dem Schwarzwald zum Jubeln. Ein scharf getretener Eckball landete auf dem sträflich allein gelassenen A. Weiss, der aus sechs Metern keine Mühe hatte den Ball per Kopf im Kasten zu versenken (0:1, 16‘). Und wieder mussten die Fakelaner einem Rückstand hinterherlaufen, im dritten Spiel zum dritten Mal! Und wieder erhöhte der FCF spielerisch den Druck. Bereits zehn Minuten später wurde man dafür belohnt. Und wieder war es ein Eckball, der zum verdienten Ausgleich führte. Der hereingetretene Ball flutschte dem Herrenalber Keeper durch seine Finger, direkt auf den Kopf von M. Steinfeld, der mit Danke das Ding einköpfte (1:1, 26‘). Jetzt wittere der FCF seine Chance und erwischte die noch hadernden und unsortierten Gäste eiskalt. In der 30. Minute kombinierte sich der FCF durchs Mittelfeld; der unermüdliche S. Gezgin schickte M. Steinfeld über die rechte Seite durch die Gasse auf die Reise. Dieser legte Mustergültig den Ball quer auf den einstürmenden Goalgetter K. Hamann, der keine Mühen hatte das das Leder zum 2:1 über die Linie zu drücken.

    In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ruppiger und härter. Die Spielgemeinschaft aus dem Schwarzwald rannte mit wütenden Angriffen an, oftmals auch am Rande der Legalität in den Zweikämpfen. So kam es in der 53. Minute zu einem sehr harten Foul gegen J. Lüder welche das Fass dann zum Überlaufen gebracht hat. Das darauffolgende Handgemenge in der Rudelbildung hatte für beide Mannschaften Konsequenzen. Jeweils ein Akteur wurde mit der roten Karte vom Platz gestellt.
    Dies führte zu einem Bruch im Fackeler Spiel, welche die SpG Herrenalb auszunutzen wusste. Der freigespielte F. Daub schüttelte im Zweikampf den Neuzugang N. Hilbrecht, der auf dem falschen Fuß erwischt wurde, wie eine lästige Fliege ab und stellte dann alleinstehend vor dem FCF-Keeper im eins gegen eins die Uhren wieder auf Anfang (2:2). Der Torschütze konnte sich über seinen Ausgleichstreffer genau 17 Minuten lang freuen, ehe er wegen einem wiederholten, harten Foul zum zweiten Mal den gelben Karton vom guten Schiedsrichter gezeigt bekam.
    Nun, mit einem Mann in Überzahl, boten sich dem FCF viel mehr Räume. Alleine der eigenen mangelnden Chancenauswertung war es zu verdanken, dass das Spiel immernoch nach einer Punkteteilung aussah.
    In der 87. Minute dann der lang ersehnte und hoch verdiente Führungstreffer für den Gastgeber. Und wieder war es K. Hamann, der über die linke Seite mit einem Gassenpass freigespielt wurde und im eins gegen eins, durch die Hosenträger des Gäste Keepers mit einem Doppelpack den Deckel auf die Partie machte (3:2).

    Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der FCF wohl erst einen Gegentreffer benötigt um zu seinem spielerischen Glanz zurück zu finden. Das kann aber nicht das Ziel des Trainers und schon garnicht des Keepers sein. Außerdem muss noch an der eigenen Abschlussstärke gearbeitet werden um auch mal bei Gegnern, die nicht so viele Torchancen zulassen, die Partien positiv zu gestalten.
    Viel Zeit bleib den Fackelandern nicht. Bereits am nächsten Wochenende geht es zum Altmeister KFV nach Rüppurr. Das verspricht eine harte und schwierige Partie zu werden, bei der der erste Treffer spielentscheidend sein kann…

  • 2. Mannschaft

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