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„Stolperstein aus dem Weg geräumt“

Es war angerichtet, der FC Fackel gastierte am letzten Vorrundenspieltag in Linkenheim. Die Reserve des FVL war schon immer ein unbequemer Stolperstein, erstrecht, wenn sie Zuhause spielten und deren erste Mannschaft im Spiel danach. Stets unten drin, jedoch unberechenbar. Also war der FCF gewarnt, diesen Gegner auf heimischem Terrain nicht zu unterschätzen. Einer zusätzlichen Motivation bedurfte es an diesem Spieltag nicht.
Bei herrlichstem Spät-November-Wetter und sehr gutem Geläuf ließ die Heusch-Truppe von Beginn an nicht einen Funken an Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag den Sieg einfahren wird. Von Beginn an spielte sich alles in der Hälfte der Linkenheimer ab. Ein ums andere Mal konnten gute Kombinationen bis zum Strafraum vorgetragen werden, wo die, zum Teil hundertprozentigen Torchancen, traditionell einfach verpufften. Nach 27 Minuten hatte der einer der Alterspräsidenten des FCF E. Hartwich genug davon und hämmerte nach einer Balleroberung das Leder aus ca. 35 Metern in die Maschen zur 0:1 Führung (28‘) über den Torhüter hinweg. Drei bis Vier Aktionen später war auch schon Halbzeit.

Im Gegensatz zum Bulach-Spiel letzte Woche, nahm der FCF in der zweiten Halbzeit den Fuß nicht vom Gas und belagerte weiterhin den gegnerischen Strafraum. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff, ertönte der nächste Pfiff des, an diesem Tag stets überforderten Schiedsrichters: Foulspiel im Strafraum, 11-Meter. E. Hartwich schnappte sich die Kugel und zitterte den Ball in Kombination mit dem FVL-Torhüter ins Gehäuse (0:2, 48‘). Noch während der Jubel bei den zahlreich mitgereisten Anhängern des FCF (2. Mannschaft hatte Spielfrei) von Richtung der Auswechselbank schallte ertönte der nächste fragwürdige Pfiff. Foulspiel im Strafraum, nur dieses Mal gegen den FCF. Den fälligen 11er verwandelte D. Pfeifer zum 1:2 Anschluss (49‘). Dieser Gegentreffer war besonders ärgerlich für FCF Keeper V. Weigel. Bis zu diesem Zeitpunkt war sein Kasten 467 Minuten in Folge sauber geblieben. Offensichtlich hatte Kapitän P. Gruseck etwas gegen diese Serie. Dieser war es, der den Altmeister des FVL K. Greul in der dazugehörigen Aktion im Strafraum zu Fall brachte, was ihn im Anschluss einen Kasten kostete.
Der FC Fackel schüttelte sich in der Folge ein bisschen und drückte wieder auf die Tube. Erneut wusste sich die Hintermannschaft des FVL nicht weiter zu helfen als den quirligen V. Tarasenko im eigenen Strafraum in Aussichtsreicher Position abzuräumen. „Aller guten Dinge sind Drei“, dachte sich E. Hartwich und legte dem FVL in der 58. Minute mit seinem zweiten Strafstoß an diesem Nachmittag, das Dritte Ei ins Nest (1:3); Hattrick koschtet!
Ein Oldie kommt selten Allein‘. Nachdem E. Hartwich als einziger Torschütze auf Seiten des FCF verbucht werden konnte, durfte sein Oldie-Connection-Partner da nicht fehlen. Ein abgeprallter Eckball landete in der 68. Minute wieder bei E. Hartwich vor den Füssen, der mit einer scharfen Flanke aufs lange Eck V. Göttmann Sr. bediente. Dieser konnte freistehen und in aller Ruhe den Ball zum entscheidenden 1:4 einschieben.
Nur Sechs Minuten später setzet der zuvor eingewechselte E. Tetzlaff den Deckel drauf. In der 74. Minute konnte dieser einen schön vorgetragenen Spielzug mit dem 1:5 veredeln.

Seit nunmehr Sechs Spielen in Folge ist der FC Fackel damit ungeschlagen. Die letztjährige Rückrunden-Form wurde damit bereits Mitte der Vorrunde erreicht. Damit lauert der FCF hartnäckig, als erster Verfolger des Führungstrios, auf einen Fehler, um in die oberen Sphären hineinzustoßen. Allerdings müssen die Fackelaner auch weiterhin zu allererst Ihre Hausaufgaben machen. So auch am kommenden Sonntag (01.12.19 ab 12:15 Uhr). Am ersten Rückrunden Spieltag trifft man auf keinen geringeren als den KSV II; einst Brüder auf dem Feld, doch nun Rivalen. Ein Spiel mit Derby-Charakter. Der früher kleingehaltene FC Fackel kommt nun zum ersten Mal ins vertraute Nordsternstadion, um mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen und Motivation zu zeigen, dass das Vorrundenergebnis (3:3) nicht mehr als ein einmaliges Geschenk zum Einstand in der B1 unter Bekannten war. Mit einem weiteren Sieg, könnte man trotz des holprigen Starts auf eine gelungene Vorrunde zurückblicken und mit 31. Punkten unterm Weihnachtsbaum besinnlich in die wohlverdiente Winterpause starten…

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